Zahnarztpraxis Marina und Eugen Wjal
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Implantate

Zahnlücke Zahnlücke
Implantat Implantat

Müssen eigene Zähne gezogen werden, braucht man Ersatz. Das kann ein künstliches Gebiss oder eine Brücke zwischen zwei stabilen Zähnen sein. Besser allerdings ist ein künstlicher Zahn, ein Implantat. Er wird im Kieferknochen stabil verankert und fühlt sich an wie ein echter Zahn.

Implantate sind seit etwa 50 Jahren in zahnärztlichem Gebrauch und haben sich bewährt. Sie schonen die gesunde Zahnsubstanz und erhalten die Knochenstruktur. Die Technik wird seit Jahren ständig verbessert - man nutzt heute Materialien, die besonders stabil sind, gleichzeitig aber auch besonders gut einheilen, weil sie vom Körper nicht als fremd empfunden werden. Allerdings ist ein operativer Eingriff in den Kiefer mit verschiedenen Risiken verbunden.

Woraus besteht ein Implantat?

Implantate bestehen aus drei Teilen. Der eigentliche Implantatkörper ist zwischen 8 und 16 Millimeter lang. Er wird in den Kieferknochen geschraubt und wächst dort fest. Er besteht in aller Regel aus dem chemisch sehr stabilen Leichtmetall Titan, das auch etwa für künstliche Hüftgelenke verwendet wird. In diese künstliche Zahnwurzel schraubt man dann einen Pfosten, ebenfalls aus Titan oder aus einer speziellen Keramik. Dieser Pfosten wiederum trägt die Suprakonstruktion. Das kann eine Zahnkrone sein, eine Brücke oder auch eine Teilprothese. Diese wird auf den Pfosten aufgeschraubt oder – heute häufiger – mit Zahnzement dauerhaft befestigt.

Vor- und Nachteile eines Implantats

Im Vergleich etwa zu herausnehmbaren Prothesen oder auch Brücken stellen Implantate eine weitaus angenehmere Alternative dar. Sie vermitteln ein festes Beißgefühl ähnlich wie eigene Zähne und sind auch von außen nicht als künstlich zu erkennen. Zudem bildet sich der Kieferknochen an den Implantaten im Gegensatz zu anderen Versorgungen nicht zurück, denn sie üben regelmäßigen Druck auf ihn aus. Und anders als bei einer Brücke ist es nicht nötig, die Nachbarzähne zu beschleifen.

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